Dienstag, 21. Dezember 2010

Waldfläche Chiles unverändert

Ich danke dem Newsletter Welt online für die Infografik.

Es ist erfreulich, dass man in der nördlichen Hemisphäre Zuwächse sehen kann. Insbesondere in China, wo man doch des öfteren von Umweltkatastrophen hört, welche durch das starke Wirtschaftswachstum verursacht werden.

Unterhalb des Äquators sieht es aber nicht gut aus, denn die drei Kontinente Südamerika, Afrika und Australien verzeichnen zum größten Teil erhebliche Verluste insbesondere in Australien und Brasilien.

Als ich auf Südamerika schaute, dachte ich Chile gehöre auch zu den Ländern, bei denen der Wald schrumpft- ein genauer Blick aber beweist mal wieder, wie schmal das Land am Pazifik doch ist! Ich habe doch glatt den schmalen Streifen neben Argentinien übersehen;-)

Dieser war glücklicherweise weiß, Chile gehört somit zu den Ländern mit geringen Veränderungen der Waldfläche in den fünf Jahren von 2005 bis heute.

Die Wälder bedecken eine Fläche von 15,6 Millionen Hektar, das bedeutet 20,7% der Landesfläche. Davon sind ca. 13,4 Millionen Hektar (17,8% des Landes),  Wälder aus einheimischen Baumarten (bosque nativo). Nach Angaben der Forstbehörde CONAF (Corporación Nacional Forestal (CONAF)  -die chilenische Forstbehörde)  wären 45% des chilenischen Bodens geeeignet, um Bäume zu pflanzen.

Das alles steht im Kontext des Internationalen Jahres der Wälder 2011 auf das wir und vorbereiten.

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