Heute im Finanzteil der "Welt": Schwellenländern droht Schockwelle
In diesem Artikel geht es um Risiken von Anleihen aus Schwellenländern. Das Fazit:
Auch wenn diese Zuflüsse den Aufwärtsdruck bei Schwellenländeranleihen stützen, sollten Anleger das Risiko minimieren, indem sie nicht blind auf die Anlageklasse setzen, sondern auf jeden Fall sehr selektiv vorgehen. "Attraktiv scheint uns noch Brasilien, wo Anleihen guter Qualität mit mittlerer Laufzeit derzeit eine Realrendite - also nach Abzug der Inflation - von rund sechs Prozent bringen", sagt Stefan Angele. Auch Polen und Chile mit einer Realrendite von etwa drei Prozent seien interessant.
In der Tat, die Presseausgabe der Zeitung zeigt zwei Graphiken, beide mit Zahlen der Société Générale aus verschiedenen Schwellenländern. Auch wenn die Abbildung der chilenischen Flagge zu wünschen übrig lasst, wäre ein Vergleich mit anderen Ländern einen Blick wert.
In der einen Graphik sehen wir die "Erwartete Zinserhöhungen bis Juni 2011". Chile ist an der Listenspitze mit 175 Punkten. Brasilien und Polen: 75.
Die andere Graphik zeigt uns die Inflationsrate der verschiedenen Länder in Prozent. Chile und Polen stehen fast am Ende der Liste mit 3%. Brasilien, 5%.
MITARBEIT: Philipp Raap
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